Die Lusarische Republik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung und Aufstieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde Lusaria im Jahre 0 Lusarischer Zeitrechnung (also vor etwa 550 Jahren). Erst als Königreich, nach mehreren blutigen inneren Kriegen dann als Republik, wurde Lusaria schon bald zur dominierenden Macht in der Region um die Smarargsee.

Blüte und die Unruhen von 513[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 509 LZ war die Lusarische Republik in einen erbitterten Krieg mit dem südlichen Tonussa-Reich verwickelt. Im Laufe der letzten fünf Jahre war es den Lusarischen Streitkräften gelungen, immer weiter ins Herzreich vorzudringen und die Minotauren weiter zurückzudrängen.

Verantwortlich für diesen Erfolg war Decimus Ilais Vesun, einer der Senatoren der Republik. Er finanzierte den Krieg und genoss auch dessen Früchte, die er mit offenen Händen an das gemeine Volk weiterreichte. In der Folge wurde er beim Volk enorm populär, so sehr dass der Senat einschritt. Er beendete den Krieg mit dem Tonussa-Reich und befahl Vesun die Rückkehr nach Lusaria. Vesun gehorchte, löste die Armeen auf und kehrte nach Lusaria zurück. Dort angekommen benutzte er seine enorme Popularität um sich als Imperator der südlichen Provinzen bestätigen zu lassen. Der Senat, den Volkunwillen fürchtend, war machtlos. Als sich Vesun in der nächsten Amtsperiode zur Wahl zum Konsul aufstellen liess, tobte das Volk vor Freude. Die Popularität Vesuns war ungebrochen. Seine Reden gegen die Korruption des Senats und das Versprechen, auch den Plejebern Zugang zu öffentlichen Ämtern zu gewähren verursachten Angst und Panik im Senat. Drei Tage vor der Wahl wurde Vesun ermordet, die Täter wurden nie gefasst.

Bürgerkrieg und Zerfall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vesuns Tod riss Lusaria in einen Bürgerkrieg. Die Massen in den Strassen waren nicht zu bändigen. Mehrere Senatoren wurden auf offener Strasse ermordet, Dutzende von Anhängern Vesuns erklärten sich zu seinem Nachfolger. Nach und nach glitt das Reich in die Anarchie. In der Folge erklärten viele der Provinzen, vor allem im Norden, ihre Unabhängigkeit. Die Republik zerbrach. Heute (528) hat sich die Lage in Lusaria wieder einigermassen stabiliert, auch wenn das Reich einen grossen Teil seiner Gebiete eingebüsst hat.

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